Die Malerei ist für Claude Lapointe wie ein Abenteuer, bei dem ein Thema, ein Motiv oder selbst sein Fehlen mit Bildträgern, Materialien, Farben und dem Zufall spielen, um sich auf unvorhersehbare Weise zu entwickeln. Immer wieder wartet er auf den magischen Augenblick, an dem es zu spüren gilt, dass jeder weitere Strich alles zerstören würde und das Bild zu verstehen gibt, dass es vollendet ist.
Sylvette Meyer treibt ihre Arbeit voran. Unablässig sortiert sie, wählt aus, fixiert die Elemente, korrigiert wieder. Von ihrem Instinkt und ihrer Fantasie geleitet, bestimmt sie die endgültige Form ihrer Körper und Personen. Über ihre Vorgehensweise verrät sie nur wenig. Der Betrachter kann frei entscheiden und behält dabei seine eigene Wahrnehmung und Auslegung.