Die 13. art KARLSRUHE legt zu bei Zeitgenossen, bleibt stark bei Klassischer Moderne

 

Vom klassischen Expressionismus bis zu jüngsten Bewegungen der Gegenwartskunst und von gegenständlichen, figurativen Positionen bis zu konkreter Malerei und Skulptur - unter dem Slogan "Mensch. Markt. Kunst." präsentieren sich auf der 13. art KARLSRUHE (18. bis 21. Februar 2016) in den Karlsruher Messehallen 210 Galeristen aus 13 Ländern.

Darunter viele bekannte Aussteller der art KARLSRUHE, aber auch einige Neuzugänge, beispielsweise die international renommierten Galerien Utermann (Dortmund, Klassische Moderne) und Meyer Riegger (Karlsruhe/Berlin, Gegenwartskunst). Messe-Chefin Britta Wirtz: „Unsere Devise lautet: Weiter zulegen bei den Zeitgenossen, stark bleiben bei der klassischen Moderne.“

 

Jede vierte Galerie kommt aus dem Ausland

Gestärkt ging auch die Fraktion der ausländischen Galerien aus dem Bewerbungsverfahren für die art KARLSRUHE 2016 hervor. Der Beirat der Messe hat Händler wie Chiefs & Spirits (Den Haag), Esnol (Paris), Gilden’s Art (London), Victor Lope (Barcelona), Morone (Mailand), Van Der Planken (Antwerpen) und Várfok (Budapest) zugelassen, insgesamt 51 Aussteller – ein Anteil von über einem Viertel.   

 

Sonderschau des Kirchner Museums Davos setzt Fokus auf Fotografien von Kirchner  

Zu den Höhepunkten 2016 zählen die Sonderschau der messmer foundation (kunsthalle messmer, RIEGEL AM KAISERSTUHL) mit Werken von André Evard, einem wegweisenden Maler der Schweizer Moderne („André Evard – Pionier der konkret-konstruktiven Kunst“) sowie die Sonderschau des Kirchner Museums aus Davos, das neben Gemälden und Drucken des Malers und Grafikers Ernst Ludwig Kirchner einen besonderen Akzent auf das bislang eher unbekannte fotografische Schaffen des Künstlers setzt („Der Maler als Fotograf“).

 

US-amerikanischer Künstler Justin Almquist nominiert für Hans Platschek Preis

Seit 2008 gehören auch zwei Preisverleihungen zur art KARLSRUHE. So wird am Donnerstag (18. Februar 2016) der 9. Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift vergeben. Die Auszeichnung, verliehen von der Hamburger Hans Platschek Stiftung, belobigt einen bildenden Künstler, der sich neben herausragenden künstlerischen Leistungen gleichfalls exzellent in Wort und Schrift auszudrücken vermag. Nominiert für 2016 ist der US-amerikanische Künstler Justin Almquist. Der Preisträger bekommt die Möglichkeit, seine Werke auf der art KARLSRUHE in der großen Messekoje der Stiftung zu präsentieren.

 

Am 19. Februar 2016 belohnt der art KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe die beste One-Artist-Show der Messe. 15.000 Euro, je zur Hälfte von der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg getragen, dienen – anders als bei anderen Preisen – dem Ankauf von Werken aus der ausgewählten Präsentation, mit dem Ziel des Aufbaus der Sammlung der art KARLSRUHE-Preisträger.

 

Thematische Schwerpunkte der art KARLSRUHE

 

"Fotografie & Original-Editionen" in Halle 1

Für beste Qualität in diesem Bereich sorgen Stammaussteller wie das Kunsthaus Lübeck oder auch die in focus galerie aus Köln und Persiehl & Heine Galerie für Fotografie aus Hamburg, die zum zweiten Mal dabei sind, allesamt Editeure aus Leidenschaft. Als spannende neue Positionen, die das Hallenprofil 2016 bereichern werden, präsentieren erstmals Maryam Fasihi Hrandi aus Teheran und Rademakers Gallery aus Amsterdam ihr Galerieprogramm.

 

„Moderne Klassik + Gegenwart“ in Halle 2

Hier präsentieren sich Jahr für Jahr u.a. Renate Bender aus München, Walter Bischoff Galerie Museum Villa Haiss aus Zell a. H. oder Nothelfer aus Berlin. Zudem darf man sich hier freuen auf den Zuwachs aus Hamburg (Evelyn Drewes Galerie), Straßburg (Radial Art Contemporain) und Berlin (Salongalerie "Die Möwe")

 

„Klassische Moderne + Gegenwart“ in Halle 3

Renommierte Aussteller wie die Galerie Schlichtenmaier (Grafenau), Galerie Schwarzer (Düsseldorf) oder Henze & Ketterer (Wichtrach/Bern)  sorgen für museales Flair. Erweitert wird das Angebot 2016 dort u.a. von den Galerien Herold (Hamburg) und Keller (Mannheim).

 

„Contemporary art 21“ in der dm-arena

Einen starken Auftritt atelierfrischer Ware aus dem Bereich der Gegenwartskunst garantieren Aussteller wie Anna Jill Lüpertz (Berlin), das Fritz-Winter-Atelier (Diessen) und die Steinberger Galerien (Weikersheim). Welche Impulse die neu hinzugekommenen Galerien wie Alternative Collections Ltd. oder auch Laurence Esnol Gallery (beide aus Paris) liefern werden, darauf darf man gespannt sein. Ein Erlebnis verspricht hier zweifelsohne Paul Critchleys "Art House" am Stand der anOTHER art gallery (Farindola, Italien). In der begehbaren, mehrräumigen Installation kann man auf 64 Quadratmetern durch Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer flanieren und findet typische Möbelstücke und Interieurs – doch nicht als reale Objekte, sondern als Malerei.

 

Webseite: http://www.art-karlsruhe.de/de/home/homepage.jsp